Tublà da Nives

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Adresse
Strada Nives, 39048 Wolkenstein in Gröden
Jahr
2010
Kosten
0 – 100.000
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Der Bau des Kulturzentrums Tubla da Nives

Wunsch der Gemeindeverwaltung war aus dem Stadel ein Kulturzentrum für Wolkenstein zu schaffen. Dieser sollte beibehalten oder saniert werden und anliegend ein Nebengebäude errichtet werden.

Zum Entwurf:

Grundgedanke des Entwurfs war die bauliche Erhaltung des Nivesstadels, dabei sollte auch der Charakter des bestehenden Gebäudes nicht verändert werden. Um den Stadel aufzuwerten entschied man sich, diesen als Hauptgebäude beizubehalten. Weit geöffnete Stadeltore sollen zum Eintreten in das Gebäude verleiten. Dazu entschied man sich das Nebengebäude als Glasbau auszuführen. Der Glaspavillon repräsentiert somit die neue Nutzung als Kulturzentrum. Zum haptischen Blockbau setzte sich so eine spiegelnde Glasfassade entgegen, dem alten Handwerk die moderne Technik.

Der Anbau wurde bewusst schlicht gehalten, mit der Überlegung neutral zum Stadel zu wirken. Der  Gedanke dabei war eine Vitrine für den anliegenden Stadel zu schaffen und somit einen Einblick in das aktuelle kulturelle Geschehen dieser öffentlichen Infrastruktur zu gewähren. Damit steht das Gebäude im ständigen Dialog mit den Passanten und lädt gleichzeitig zu einem Besuch ein.

Grundlegend verfügt das Kulturzentrum über 4 Räumlichkeiten auf zwei Geschossen, wobei sich jede voneinander differenzieren: Größe, Materialität, Belichtung/Beleuchtung und Akustik.  Tubla da Nives, nicht nur im Ortskern, sondern auch Zentrum für unterschiedlichste Veranstaltungsmöglichkeiten, welche von musikalische Abende über Vorträgen bis hin zu Vernissagen und Ausstellungen reichen.

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